Beschlussantrag – Musealer Eisenbahnstandort Chemnitz-Hilbersdorf

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Rathaus_StadtratAntragssteller:

Fraktion DIE LINKE, SPD-Fraktion, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Antragstitel: Musealer Eisenbahnstandort Chemnitz-Hilbersdorf 

Beschlussvorschlag:

1. Die Verwaltung wird beauftragt in enger Partnerschaft mit den beiden Eisenbahnmuseen amStandort Chemnitz-Hilbersdorf ein Konzept zum Erhalt und Ausbau der musealen Einrichtungen (als Eisenbahntechnik- und Eisenbahntechnologiepark) zu erarbeiten.

2. Das Konzept hat unter anderem zu beinhalten:

a) das klare Bekenntnis der Stadt Chemnitz zu den Eisenbahnmuseen am Standtort Chemnitz-Hilbersdorf als zwingender Teil der Industriegeschichte der Stadt,
b) die Akzeptanz von zwei juristisch selbständigen Vereinen auch als Fördermittelempfänger
c) den Erhalt des Status Quo gemäß den Seiten 26 und 27 des KPMG-Gutachtens als zunächst realisierbaren Schritt und
d) eine Leistungsvereinbarung zwischen Stadt und den beiden Vereinen.

3. In einem zweiten Schritt ist die stufenweise Integration in das Industriemuseum Chemnitz Zweckverband Sächsisches Industriemuseum in Angriff zu nehmen. Stufen können sein:
1) Werkverträge, 2) Kooperationen, 3) Mitgliedschaft.

4. Das Konzept ist in die Vorbereitung des 875-Jahr Feier der Stadt Chemnitz und in die Bewerbung „Europäische Kulturhauptstadt“ zu integrieren.

5. Das Konzept mit Zeitplan und die Leistungsvereinbarung sind dem Kulturausschuss bis zum 31.10.2017 zur Beschlussfassung vorzulegen. (Änderung der Einreicher)

Begründung:

Die Entstehung des Marktes als Folge arbeitsteiliger Prozesse begründete das Transportbedürfnis. Mitder industriellen Revolution und der Entstehung des Weltmarktes wuchs das Transportbedürfnis hinsichtlich Schnelligkeit, Entfernung und Genauigkeit schlagartig. Die Entwicklung der Lokomotionsindustrie war die zwingende Folge.

Chemnitz verkörpert diesen Zusammenhang bis in die Gegenwart auf organische Weise. Es liegt im Interesse der Stadt diese Entwicklung als Teil der Geschichte auch museal darzustellen.

Abstimmung im Stadtrat:

Der Antrag wurde zur erneuten Vorberatung in den Kultuerausschuss verwiesen und im Stadtrat am 14.06.2017 neu behandelt.

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