Buchlesung mit Bürgerrechtler Frank Richter

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Rappelvoll, bis auf den letzten Platz gefüllt, der Veranstaltungsraum der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde in Chemnitz am Abend des 8. August. Auf gemeinsame Einladung der SPD-Landtagesabgeordneten Hanka Kliese und Jörg Vieweg stellte Bürgerrechtler Frank Richter sein Buch „Gehört Sachsen noch zu Deutschland vor“. Landesweit bekannt wurde Frank Richter während der Friedlichen Revolution 1989/90 als Mitbegründer der Gruppe der 20. Der Theologe und ehemalige Chef der Landeszentrale für politische Bildung fasst in seinem neuesten Werk seine ganz eigenen Erfahrungen im politischen Sachsen zusammen und versucht Hintergründe und Zusammenhänge zu analysieren. Dabei bleibt Frank Richter nach allen Seiten hin gesprächsoffen und fordert dazu auf, empfundenen Widerspruch auch zu äußern. Denn, wie er meint, und mit diesen Worten leitete er auch die Veranstaltung ein: „Widerspruchsverweigerung ist mangelnde Nächstenliebe“.

Nach kurzen Lesepassagen des Buchautors schloss sich eine Diskussionsrunde an, die sich um Führungskräfte in der Parteienlandschaft über Perspektivlosigkeit und zerrissene Lebensläufe der Menschen im Osten nach der politischen Wende bis hin zu grundlegenden Gefahren für die Demokratie und das nicht nur in Sachsen, drehte.

Im Anschluss an die zweistündige Veranstaltung wurden Bücher signiert und in kleineren Gruppen weiterdiskutiert.

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