Chemnitz und Zwickau präsentieren sich erstmals gemeinsam als Tourismusregion

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vl.: Sören Uhle (CWE), Ina Klemm (TRZ), Wirtschaftsminister Martin Dulig, Jörg Vieweg (MdL), Susan Endler (CWE) und Manfred Böhme (LTV)
vl.: Sören Uhle (CWE-Geschäftsführer), Ina Klemm (TRZ-Geschäftsführerin), Martin Dulig (Wirtschaftsminister), Jörg Vieweg (MdL), Susan Endler (CWE-Abteilungsleiterin Tourismus) und Manfred Böhme (LTV-Direktor)
Jörg Vieweg, Stadtrat und Landtagsabgeordneter, freut sich über gelungenen Messeauftritt und die Rückkehr in die touristische Familie Sachsens – „Schritt in die richtige Richtung“.

Auf der heute in Berlin beginnenden Internationalen Tourismus-Börse in Berlin präsentieren sich Reisedestinationen aus aller Welt und werben um Besucher und Kunden. Auch Chemnitz präsentiert sich an einem gemeinsamen Stand mit Zwickau den Fach- und Privatbesuchern aus aller Herren Länder. Von der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025, dem Schönherr-Jubiläums-Jahr und dem Radsportsommer 2017, bis hin zur Region Chemnitz-Zwickau im Reformations-Jubiläumsjahr 2017: der diesmal zentral auf dem Sachsen-Stand gelegene Chemnitzer Messeauftritt kann sich sehen lassen. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen: mit einer sogenannten Swing VR-Schaukel wird den Besuchern eine virtuelle Reise durch Chemnitz ermöglicht, um die Region Chemnitz – Zwickau zu präsentieren.

Jörg Vieweg, der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zeigte sich bei seinem Rundgang und Besuch am Stand erfreut über den gelungenen Messeauftritt: „Seit langer Zeit fordere ich eine Rückkehr der Stadt Chemnitz in die touristische Familie Sachsens. Die gemeinsame Präsentation auf der bedeutendsten Tourismusmesse der Welt ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiges Signal“. Das internationale Publikum und die Aussteller aus aller Welt machten die ITB zum genau richtigen Ort für eine solche Präsentation. „Chemnitz muss attraktiver werden und braucht die Impulse, die von so einer hochkarätigen Veranstaltung ausgehen“, so Vieweg weiter.

Chemnitz als Stadt der Industriekultur müsse eben auf dieses Alleinstellungsmerkmal setzen: „Unser reiches industriekulturelles Erbe, wie es im Industriemuseum oder im Eisenbahnmuseum zu sehen ist, ist eben kein Randthema, sondern das Pfund mit dem wir hier in der Region wuchern können. Insbesondere für den westsächsischen Raum bieten sich hier enorme Chancen. Wir sollten selbstbewusst für unsere touristischen Highlights werben und das geht nur, wenn wir auf Zusammenarbeit und Partnerschaft mit unseren Nachbarstädten und -gemeinden setzen“, so Vieweg abschließend.

CWE Geschäftsführer Sören Uhle und Ina Klemm, Geschäftsführerin der Tourismusregion Zwickau, erläutern die Ziele der neuen Tourismusregion
CWE Geschäftsführer Sören Uhle und Ina Klemm, Geschäftsführerin der Tourismusregion Zwickau, erläutern die Ziele der neuen Tourismusregion

Hintergrund:

Vom 8. März bis zum 12. März findet in Berlin die Internationale Tourismus-Börse statt. Die weltweit größte Leitmesse für die Reisebranche findet in diesem Jahr bereits zum 51. Mal statt. Rund 10.000 ausstellende Unternehmen aus 187 Ländern und Gebieten präsentieren mehr als 120.000 Fachbesuchern zeigen an mehr als 1.000 Messeständen die neuesten Produkte und Trends der globalen Tourismusbranche.
Auch Sachsen präsentiert sich mit über 30 Ausstellern auf der weltgrößten Tourismusmesse. Dabei liegt der Schwerpunkt der sächsischen Präsentation in diesem Jahr auf dem Reformationsjubiläum und steht unter dem Motto „Sachsen. 500 Jahre Mutterland der Reformation“.

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