Fassadenbegrünung soll gestalterisches Element im Städtebau werden

Fassadenbegrünung ist mittlerweile ein wichtiges stadtplanerisches Element. Schmucklose Fassaden lassen sich so kostengünstig aufwerten. Bauwerksbegrünung verbessert nicht nur das Stadtklima und reduziert Lärm, sondern bietet verschiedenen Tierarten einen Überlebensraum in der Großstadt.

Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sollen künftig auch aus ganz alltäglichen Perspektiven mehr Grün erblicken. Dort, wo es aus verschiedensten Gründen keinen Platz für Bäume, Sträucher und Wiesen gibt, sollen vermehrt begrünte Fassaden ins Spiel kommen, so der Vorschlag der drei Ratsfraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Mit dem angestrebten Förderprogramm werden vorrangig Begrünungsmaßnahmen im Innenstadtbereich begünstigt, weil die Chemnitzer Innenstadt durch dichte Blockrandbebauung, ein hohes Verkehrsaufkommen, einen hohen Versiegelungsgrad und – insbesondere in den Sommermonaten bei hohen Temperaturen – durch einen eingeschränkten Luftaustausch belastet ist.

Um die Ziele des städtischen Klimaschutzkonzeptes zu erreichen, gilt es zeitnah Begrünungsmaßnahmen in den Blick zu nehmen und Anreizsysteme dafür zu entwickeln. Dazu gehören aus der Sicht der drei Fraktionen, Fassaden- und Mauerbegrünungen sowie die finanzielle Unterstützung beim Rückbau von versiegelten Flächen mit anschließender Begrünung, z. B. in Innen- und Hinterhöfen.

 

 

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