Kita Reichenhain bleibt erhalten und wird saniert

Der Einsatz der Eltern in Reichenhain und ein konsequentes Dranbleiben im Jugendhilfeausschuss tragen Früchte…

Rettung_Kita_ReichenhainDie Stadt Chemnitz präsentierte heute die Lösung für die ins Stocken geratene Sanierung der Kita „Wichtelberg“ in Reichenhain. Die Bauleistung wird erneut ausgeschrieben und dann wie vom Stadtrat beschlossen umgesetzt werden: als sanierte Kindertageseinrichtung am aktuellen Standort für  dann 58 Kinder. Bis zur Fertigstellung findet die Unterbringung in der Bernsdorfer Straße 120 statt.

Dass es zu diesem Ergebnis kam ist auch der Verdienst zweier Stadtratsmitglieder aus dem Jugendhilfeausschuss: Sabine Pester (DIE LINKE) und Maik Otto aus der SPD-Stadtratsfraktion. Diese standen seit nunmehr über zwei Monaten in Gesprächen mit den Elternvertretern in Reichenhain und den zuständigen Fachämtern.

Dabei stellt Maik Otto fest: „Es hat ein gutes Stück gedauert, es sah mal besser, mal schlechter aus. Wichtig war, dass wir als Vertreter des Stadtrats, die Eltern und die Verwaltung miteinander geredet haben und nicht übereinander.“

Auf Briefe des Heimatvereins, des Elternrats und zahlreicher Bürgerinnen und Bürger hin fand im August ein ausführlicher Elternabend mit Teilnehmern aus dem Stadtrat statt, bei dem – auch mit Blick auf die enorm gestiegenen Baupreise – verschiedene Lösungen durchgespielt wurden.

Maik Otto„Den Eltern war es vor allem wichtig, die Kinder nicht auseinander zu reißen und auf Ausweichstandorte zu verteilen. Im selben Atemzug wurde die Frage nach einer funktionsfähigen Kita in Reichenhain besprochen. Wir haben dann an jenem Abend mehrere Ideen entwickelt, die von der Verwaltung geprüft wurden. Und wichtig war es, dass den Reichenhainerinnen und Reichenhainern erklärt wurde, dass der Bedarf an Kita-Plätzen im Stadtteil gar nicht zur Debatte steht. Beim den Äußerungen mancher Fraktionen mussten die Eltern ja mit dem Schlimmsten rechnen.“, erklärt Maik Otto.

So unstrittig die Bedarfszahlen im Stadtteil sind, die Problematik nachträglich entstandener Mehrkosten aufgrund der Baupreise ist eine Spirale, die nicht unendlich ausgeglichen werden kann. Eine Schließung der einzigen Kita in einem Stadtteil mit ausgewiesenem Platzbedarf sollte nach intensiver Prüfung abgewendet werden. Alle Beteiligten waren hierbei offen für verschiedene Lösungen. Dass es letztlich auf die ursprüngliche Variante, der Sanierung der bestehenden Kita, hinaus läuft, begrüßt auch die SPD-Stadtratsfraktion.

 

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