In Chemnitz entsteht der größte Stromspeicher Sachsens

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v.l.: Jörg Vieweg (MdL) mit Staatssekretär Stefan Brangs, Roland Warner (Vorsitzender eins-Geschäftsführung) und Jens Kliemt (Leiter eins-Innovationssparte) Foto: SMWA
Sachsen investiert in die Energiewende – Förderung über eine Million Euro an Chemnitzer Stromspeicherprojekt der eins Energie.

„Die Herausforderungen der Energiewende, müssen wir ernst nehmen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Netzstabilitätssicherung von Erneuerbaren Energien kann, dank der Initiative von eins energie sachsen, nun vorangebracht werden“, so Jörg Vieweg Energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Gemeinsam mit dem in Sachsen für Energiefragen zuständige Staatssekretär Stefan Brangs übergab Jörg Vieweg am 20. Oktober 2016 einen Zuwendungsbescheid in Höhe von einer Millionen Euro.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Batteriespeicher gefördert wird. Als kommunaler Erzeuger und Verteiler von Energie ist es unsere Rolle, die Energiewende aktiv zu gestalten. Mit unserem Batteriespeicher tragen wir einen Teil zum Gelingen der Energiewende bei. So wird der Batteriespeicher eine Kapazität von rund drei Millionen R6/AA-Batterien oder 17.000 Autobatterien haben“, erklärt Roland Warner, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung.

„Da Wind- und Sonnenstrom bekanntlich nicht rund um die Uhr erzeugt werden können, sind Speicher wichtig für das Gelingen der Energiewende. Der neue Großspeicher in Chemnitz sorgt dabei für günstige Preise und noch mehr Versorgungssicherheit“, so Jörg Vieweg.

Neben der Netzstabilisierung, spart der Stromspeicher auch noch jährlich 46.000t CO2 ein, die sonst in einem konventionellen Kraftwerk anfallen würden. Die am Dammweg in Chemnitz geplante Anlage mit einem Gesamtvolumen von circa 10 Millionen Euro und einer Leistung von 10 Megawatt soll Anfang 2017 fertiggestellt werden.

Hintergrund:
Die Fördermittel werden vom Freistaat Sachsen im Rahmen der Richtlinie Zukunftsfähige Energieversorgung des sächsischen Wirtschaftsministeriums vergeben. Das Programm ist Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Freistaat Sachsen. Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank und die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH sind mit der Durchführung des Förderprogramms beauftragt.

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