SPD begrüßt Beschluss zur Landesausstellung 2020 – Begleitausstellung in Chemnitz

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+++ Leitausstellung in Zwickau +++ Begleitausstellungen in Chemnitz, Oelsnitz/Erzgebirge, Crimmitschau und Freiberg +++ Verschiebung war richtig +++

„Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Kabinettsbeschluss eine sinnvolle und gute Lösung für die Landesausstellung ‚Industriekultur‘ 2020 gefunden wurde. Mit der Leitausstellung in Zwickau sowie den Begleitausstellungen in Chemnitz, Oelsnitz/Erzgebirge, Crimmitschau und Freiberg kann sich die gesamte südwestsächsische Region mit ihrem reichen industriekulturellen Erbe auf eine erfolgreiche Landesausstellung vorbereiten. Dabei ist natürlich die nachhaltige Nutzung der Landesausstellung von großer Bedeutung. So werden für die Begleitausstellungen bestehende Standorte genutzt und auch mit dem Objekt der Leitausstellung, dem historischen Audi-Bau, wird in Zwickau eine Chance für eine sinnvolle Nachnutzung eröffnet“, begrüßt Hanka Kliese, Kulturexpertin der SPD-Fraktion, den heutigen Kabinettsbeschluss zur Landesausstellung.

Die Verschiebung der ursprünglich für 2018 geplanten Ausstellung auf das Jahr 2020 kam zustande, nachdem klar war, dass das vorgesehene Gebäude nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen konnte.

Für Kliese war die Entscheidung vom letzten Jahr, die Ausstellung zu verschieben, absolut gerechtfertigt: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, eine hochwertige, anziehende Ausstellung auf die Beine zu stellen. Das ist dem Thema auch absolut angemessen, denn Sachsen hat die industrielle Entwicklung in Deutschland entscheidend geprägt. Gerade die südwestsächsische Region hat ein reiches industriekulturelles Erbe. Die sächsische Industriekultur erzählt nicht nur die Leistungen der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie der Unternehmerinnen und Unternehmer, sie spiegelt auch die Geschichte der sächsischen Arbeiterbewegung wider. Erst durch die Wertschöpfung der Arbeiter in den Bergwerken und Industriebetrieben wurde der Bau der sächsischen Schlösser und Burgen ermöglicht.“

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