SPD-Fraktion im Austausch mit der Jüdischen Gemeinde Chemnitz

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191204_Jüdische_GemeindeAm gestrigen Mittwoch waren die Stadträtinnen und Stadträte der SPD-Fraktion zu Gast zu einem Austausch mit der Jüdischen Gemeinde. Unverständnis gab es zu der Aktion des Zentrums für Politische Schönheit.

Die Stadträte der SPD-Fraktion tauschten sich mit dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde zum jüdischen Leben in Chemnitz aus. Fragen der Sicherheit für die Gemeinde und die Chemnitzer Synagoge waren dabei ein Thema. Sehr ausführlich wurden aber auch die vielen Angebote besprochen, mit denen jüdische Kultur unsere vielfältige Chemnitzer Stadtgesellschaft mitgestaltet. So sind die Tage der Jüdischen Kultur seit Jahrzehnten ein fester und einzigartiger Bestandteil der Chemnitzer Kultur. Die SPD-Fraktion begrüßt den offenen Charakter der Synagoge und die dort auch stattfindende Jugendbildungsarbeit.

Die aktuell viel diskutierte Aktion des Zentrums für Politische Schönheit, die auch in Chemnitz stattfand, nahm eine sehr zentrale Rolle des gemeinsamen Austauschs ein.

Für die SPD-Fraktion Chemnitz steht fest:

Kunst darf und soll sogar provozieren. Wenn dabei jedoch Grenzen überschritten werden, die unzweifelhaft persönliche oder religiöse Gefühle verletzen, muss das Verantwortungsbewusstsein der Kunstschaffenden ernsthaft in Frage gestellt werden.

Wer mit Hilfe der Kunst Grenzen austestet, kann dies nicht unreflektiert tun. Ein begleitendes Dialogangebot für Interessierte und Betroffene ist das Mindeste.

Die SPD-Fraktion begrüßt die schnelle Entfernung der Installation und erwartet, dass derlei Aktionen künftig sorgfältiger geprüft werden und eine angemessene Begleitung abgesichert wird.

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