SPD-Fraktion setzt sich für die Planung von Kochküchen an neuen Schulen ein


In Chemnitz entstehen in den kommenden Jahren vier neue Grund- und drei neue Oberschulen. Moderne Lernbedingungen und Schulhäuser, die in den nächsten Jahrzehnten auf der Höhe der Zeit sein werden, sind das Ziel dieser Vorhaben.

Mit dem Bauausführungsbeschluss für die neue Oberschule am Hartmannplatz wurde der erste Neubau am gestrigen Mittwoch angeschoben. Eine Küche, in der die Pausenverpflegung frisch zubereitet werden kann gehört bei diesem großen Bauvorhaben mit dazu.

Aus Sicht der SPD-Fraktion stellt genau das die Voraussetzung für eine gesunde Pausenverpflegung dar.

Die Planung von Küchen ist Bestandteil des Schulhausbaus, die Frage stellt sich jedoch nach Ausgabe- oder Kochküchen. In der Projektierung zieht das einen anderen Bedarf an Flächen und Anschlüssen nach sich. Dies mit zu denken ist der Inhalt eines Antrags der SPD-Fraktion.

„Wenn wir neue Schulen errichten oder alte Gebäude ertüchtigen, sollen Kochküchen für selbstkochende Cateringanbieter selbstverständlich mitgeplant werden“, verdeutlicht Jürgen Renz, schulpolitischer Sprecher der Fraktion.

Was bei Neubauten von vornherein möglich sein sollte, wird bei der Ertüchtigung oder Sanierung bestehender Gebäude dann zum Thema, wenn das Raumprogramm neu geplant werde. Mit dieser Festlegung soll deutlich gemacht werden, dass sich bei bestehenden Gebäuden Küchen soweit einpassen müssen, dass keine umfangreichen Anbauten notwendig werden.

„Die Anbieter des Schulessens wählen die Schulkonferenzen vor Ort und in Abstimmung aus. Mit der Planung von Kochküchen eröffnen wir den Schulen zuerst einmal die Option, einen Anbieter zu wählen, der vor Ort gesunde und frisch zubereitete Küche anbieten möchte.“, erläutert Jürgen Renz den Hintergrund des Antrags.

Wegen der Vielzahl an zu beschließenden Schulhausbauten ist aus Sicht der SPD-Fraktion eine Beschlussfassung genau jetzt zielführend.

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