Stadträte lassen weitere Leistungen des Chemnitz-Passes prüfen

Museen, Parkeisenbahn, Tierpark, Rathausführungen – mit dem Chemnitz-Pass können Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit geringem oder ohne Einkommen Ermäßigungen in zahlreichen beliebten Einrichtungen unserer Stadt erhalten.

Das bewährte Verfahren:

Chemnitz-PassAlle Chemnitzerinnen und Chemnitzer, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst sichern können und deshalb Anspruch auf Leistungen nach SGB II, VIII und XII sowie dem Asylbewerberleistungsgesetz oder auf Kinderzuschlag haben, können den Chemnitz-Pass beantragen. Für Kinder gibt es den Chemnitz-Pass K.

Von den derzeit ca. 31.000 Beziehern sozialer Leistungen (einschließlich Kindern), die für den Chemnitz-Pass anspruchsberechtigt sind, nutzen diesen ca. 3.900 Personen. Das sind gerade einmal 12 %.

Unser Vorschlag:

Der gemeinsam von den Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingereichte Beschlussantrag schlägt verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Chemnitz-Passes vor. Mit einer Verlängerung der Gültigkeit, der Einführung weiterer Vergünstigungen und der Suche nach neuen Partnern soll die Anzahl derer, die den Chemnitz-Pass nutzen, gesteigert werden. Nicht zuletzt ist der  Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit gefordert. Nur gemeinsam mit Vereinen und Initiativen, die im sozialen Bereich arbeiten, kann der Chemnitz-Pass an die Frau, den Mann und das Kind gebracht werden.

Im Chemnitz-Pass sehen die einreichenden Fraktionen eine gute Möglichkeit, sozial Schwachen einen besseren und niederschwelligen Zugang zu Kultur, Sport, Bildung und anderen Freizeitmöglichkeiten zu ermöglichen.

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